★ Glossar · Tarif & Preis

Einspeisevergütung einfach erklärt.

Definition

Die Einspeisevergütung ist das Entgelt für Sonnenstrom, den deine PV-Anlage ins Netz liefert. Die meisten Privatanlagen bekommen einen marktorientierten Preis, etwa über die OeMAG; zuletzt lag er grob zwischen 5 und 9 Cent je Kilowattstunde. Eine aus dem Netz bezogene Kilowattstunde kostet ein Mehrfaches davon.

Der bekannteste Abnehmer ist die OeMAG mit ihrem Marktpreis: Er orientiert sich am Börsenpreis, wird laufend angepasst und ist nach unten hin abgesichert. Daneben nehmen viele Lieferanten Überschussstrom ab, teils zu fixen Sätzen, teils spotbasiert. Die Konditionen unterscheiden sich deutlich und ändern sich laufend.

Für die Wirtschaftlichkeit einer Anlage ist die Vergütung der kleinere Hebel: Selbst verbrauchter Strom erspart dir 30 bis 40 Cent je Kilowattstunde brutto, eingespeister bringt 5 bis 9 Cent. Wer zuerst den Eigenverbrauch optimiert und die Einspeisung als Zubrot betrachtet, rechnet auf der sicheren Seite.

Steuerlich gilt: Erlöse aus der Überschusseinspeisung können ab gewissen Anlagengrößen und Mengen einkommensteuerpflichtig werden, Details klärst du am besten mit deiner Steuerberatung. Im Beratungsgespräch lohnt neben dem Bezugstarif auch ein Blick auf den Einspeisevertrag.

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