★ Photovoltaik-Rentabilität 2026
PV-Rechner: Wann hat sich deine Anlage bezahlt gemacht?
Anlagenleistung, Speicher, Verbrauch und Kaufpreis eingeben – der Rechner zeigt dir, wie viel Strom du voraussichtlich produzierst, selbst verbrauchst und einspeist, was du dir Jahr für Jahr ersparst und wann die Anlage rechnerisch amortisiert ist.
Die Besonderheit: Gerechnet wird mit den echten Netzentgelten und Abgaben deines Netzbereichs – denn jede selbst verbrauchte kWh erspart dir Energiepreis und Netzkosten samt USt. Modellrechnung, Angaben ohne Gewähr.
Geschätzt aus Anlagengröße, Speicher und Verbrauch, angelehnt an gängige Autarkie-Kennlinien für Haushaltsprofile. Ab etwa 1 kWh Speicher je 1.000 kWh Jahresverbrauch flacht der Zusatznutzen deutlich ab – der Rechner bildet das ab. Reale Werte hängen von deinem Lastprofil ab – über „Selbst festlegen" kannst du jeden Wert durchspielen.
Die Ersparnis je kWh enthält deinen Energiepreis, die Netzentgelte deines Netzbereichs, Elektrizitätsabgabe und Erneuerbaren-Förderbeitrag, die Wiener Gebrauchsabgabe sowie 20 % USt. – all das entfällt für jede selbst verbrauchte kWh. Grundpauschale, Messentgelt und Förderpauschale laufen weiter, weil dein Netzanschluss bleibt. Beim Netz-Arbeitspreis rechnet das Modell den reduzierten Sommer-Arbeitspreis (Apr.–Sep., 10–16 Uhr) anteilig ein.
Modellannahmen: Modulleistung −0,4 %/Jahr; Elektrizitätsabgabe ab 2027 wieder regulär (1,5 ct/kWh, 2026 befristet 0,1 ct); Einspeisevergütung konstant mit deinem Eingabewert; Energiepreis und Netzentgelte steigen mit den oben gewählten Raten. Ein eventueller Speichertausch, Förderungen, Finanzierungskosten und steuerliche Aspekte sind hier bewusst draußen – das klärst du am besten individuell.
Modellrechnung zur Veranschaulichung, ohne Gewähr und keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung (Stand: Juni 2026). Reale Erträge und Preise hängen von Standort, Ausrichtung, Verschattung, Lastprofil, Tarif und Marktentwicklung ab. Netzentgelte und Abgaben: SNE-V 2018 idF Novelle 2026 (BGBl. II Nr. 305/2025), ElAbgG, EAG. Die Einspeisevergütung orientiert sich am Marktpreis und schwankt – der OeMAG-Marktpreis lag zuletzt grob zwischen 5 und 9 ct/kWh.
★ FAQ
Häufige Fragen zur PV-Rentabilität
Der Autarkiegrad sagt, welchen Anteil deines Stromverbrauchs die PV-Anlage deckt. Die Eigenverbrauchsquote sagt, welcher Anteil der PV-Produktion im eigenen Haus verbraucht wird. Beispiel: 10.000 kWh Produktion, 4.500 kWh Verbrauch, davon 2.700 kWh aus der PV – das sind 60 % Autarkie, aber nur 27 % Eigenverbrauchsquote. Der Rechner schätzt beide Werte aus Anlagengröße, Speicher und Verbrauch.
Jede selbst verbrauchte kWh musst du nicht aus dem Netz kaufen. Damit entfallen der Energiepreis deines Lieferanten, der Netz-Arbeitspreis und das Netzverlustentgelt deines Netzbereichs, die Elektrizitätsabgabe, der Erneuerbaren-Förderbeitrag, in Wien die Gebrauchsabgabe – und auf alles 20 % USt. Je nach Netzbereich und Tarif sind das oft 30 bis 40 Cent je kWh brutto. Genau deshalb rechnet dieser Rechner mit den echten Netzentgelten deines Netzbereichs.
Die meisten Privatanlagen speisen ihren Überschuss zum Marktpreis ein, etwa über die OeMAG oder den eigenen Lieferanten. Dieser Marktpreis wird laufend angepasst und lag zuletzt grob zwischen 5 und 9 Cent je kWh – deutlich unter dem, was eine bezogene kWh kostet. Deshalb gilt als Faustregel: Eigenverbrauch bringt ein Mehrfaches der Einspeisung. Im Rechner kannst du deine tatsächliche Vergütung eintragen.
Das hängt von Kaufpreis, Eigenverbrauchsanteil, Strompreis und Netzbereich ab. Typische Haushaltsanlagen liegen modellhaft oft im Bereich von 8 bis 14 Jahren; ein hoher Eigenverbrauch verkürzt die Spanne spürbar, ein niedriger Einspeisetarif verlängert sie. Der Rechner zeigt dir die Amortisation für deine konkreten Zahlen und wie sich steigende Strom- und Netzpreise über 20 Jahre auswirken können.
Ein Speicher verschiebt Mittagsüberschuss in den Abend und hebt damit Autarkie und Eigenverbrauch deutlich an – aus rund 30 bis 40 % Autarkie ohne Speicher werden je nach Größe oft 55 bis 80 %. Ob sich der Aufpreis rechnet, hängt vom Verhältnis Speicherpreis zu eingesparter kWh ab. Im Rechner kannst du einfach mit und ohne Speicher (0 kWh) vergleichen und beide Kaufpreise durchspielen.
Bewusst nicht automatisch, weil sich Förderlandschaft und Bedingungen laufend ändern. Wenn du eine Förderung oder einen Zuschuss bekommst, trag einfach den Kaufpreis nach Abzug der Förderung ein – dann stimmt die Amortisationsrechnung wieder. Steuerliche Fragen rund um Einspeiseerlöse klärst du am besten mit deiner Steuerberatung.
Mehr Verbrauch bedeutet meist mehr direkt nutzbaren Sonnenstrom und damit eine bessere Ausnutzung der Anlage – besonders bei Verbrauchern, die tagsüber laufen, etwa Poolheizung oder Klimaanlage im Sommer. Im Rechner kannst du diese Zusatzverbraucher mit typischen Jahreswerten dazuschalten und siehst sofort, wie sich Autarkie und Ersparnis verändern.
Dein Netzanschluss bleibt – damit laufen Grundpauschale, Messentgelt und Erneuerbaren-Förderpauschale weiter, ebenso die Grundgebühr deines Stromtarifs. Auch der Reststrom aus dem Netz (vor allem Winter und Abendstunden) kostet weiterhin Energiepreis plus Netzentgelte. Genau deshalb bleibt der Stromtarif auch mit PV ein relevanter Hebel.
Netzentgelte und Abgaben wie im Netzkosten-Rechner: SNE-V 2018 idF Novelle 2026 (BGBl. II Nr. 305/2025), ElAbgG, EAG – je Netzbereich einheitlich. Marktpreise und Einspeisetarife ändern sich laufend; aktuelle Börsenwerte siehst du im Spot-Tarif-Rechner, den reduzierten Sommer-Netztarif rechnet der Sonnenrabatt-Rechner im Detail.
★ Der nächste Schritt
Die PV deckt einen Teil. Für den Rest zählt dein Tarif.
Auch mit Anlage kommt ein guter Teil deines Stroms weiter aus dem Netz – vor allem im Winter und am Abend. In der kostenlosen Energiekostenberatung schauen wir uns deinen Tarif und deine Einspeisung an, unverbindlich und ehrlich. Du entscheidest danach in Ruhe.