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Energiekostenberater werden: So startest du im Energievertrieb in Österreich

Jeder Haushalt in Österreich bekommt eine Stromrechnung. Die wenigsten verstehen sie, und sehr viele zahlen mehr als nötig. Genau in dieser Lücke arbeitet der Energiekostenberater. Ein Beruf, in den du quereinsteigen kannst, wenn du bereit bist, ihn sauber zu lernen.

Zwei Menschen geben sich nach einem Beratungsgespräch die Hand

Energiekostenberater oder Energieberater? Der Unterschied

Wer danach sucht, tippt meist Energieberater. Gemeint sind aber zwei verschiedene Berufe. Der Energieberater im klassischen Sinn berät zu Gebäuden: Dämmung, Heizungstausch, Energieausweis, Förderungen. Der Energiekostenberater arbeitet an der Rechnung: Er analysiert Strom- und Gaskosten, erklärt Tarife, Netzgebühren und Abgaben und begleitet Haushalte und Betriebe zu besseren Konditionen. Dafür brauchst du kein Studium und keinen Gewerbeschein für Bauphysik, sondern Tarifwissen, saubere Arbeitsweise und ein System.

Was du als Energiekostenberater konkret tust

Der Kern ist das persönliche Gespräch. Du setzt dich mit Menschen an den Tisch, gehst die Rechnung durch und machst sichtbar, was davon Energiepreis, was Netzgebühr und was Abgabe ist. Du rechnest nach, vergleichst ehrlich und begleitest den Wechsel, wenn er sich rechnet. Wenn nicht, sagst du auch das. Genau diese Ehrlichkeit unterscheidet Beratung von Verkauf und entscheidet darüber, ob dich Kunden weiterempfehlen.

Was du dafür brauchst

  • Fachwissen: Wie der österreichische Strommarkt funktioniert, von Netzbereichen über Abgaben bis zu Tarifmodellen. Das Basiswissen dafür lernst du in wenigen Tagen, der Feinschliff kommt in der Praxis.
  • Rechtliche Sauberkeit: Welche Regeln im Vertrieb gelten, haben wir im Artikel zu TKG und ElWG zusammengefasst.
  • Ein System: Gesprächsleitfäden, Werkzeuge wie den Netzkosten-Rechner und einen Prozess, der vom Erstkontakt bis zur Nachbetreuung trägt.
  • Jemanden, den du fragen kannst: Mit einem erfahrenen Ansprechpartner an deiner Seite klärst du jede Situation aus der Praxis, bevor sie zum Problem wird.

Wie der Einstieg realistisch abläuft

Die meisten starten neben dem Job, mit Gesprächen im eigenen Umfeld. Und das Beste: Verdienen kannst du vom Start weg, schon der erste begleitete Abschluss bringt Einkommen. Wie schnell und wie viel, hängt von deiner Arbeitsweise und deinem Einsatz ab, Ergebnisse sind individuell. Was beim Start neben dem Job gut funktioniert, haben wir im Artikel über den nebenberuflichen Einstieg aufgeschrieben.

Wenn du wissen willst, wie wir bei MENTOVATE Einsteiger ausbilden und begleiten, findest du alles Weitere auf unserer Partner-Seite.

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