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Angst vorm Verkaufen überwinden: warum es fast nie am Können liegt

Du kennst dein Produkt. Du führst gute Gespräche. Aber in dem Moment, in dem es ums Geld geht, wirst du leise. Das ist keine Frage des Könnens. Es ist eine Frage, wie du Verkaufen für dich selbst abgespeichert hast.

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Ein Nein ist eine Auskunft, keine Bewertung deiner Person

Die meisten Menschen im Vertrieb hören ein Nein und übersetzen es sofort in: Ich bin nicht gut genug. Dabei sagt eine Absage fast nie etwas über dich. Sie sagt etwas über den Zeitpunkt, das Budget oder eine offene Frage, die du noch nicht kennst. Solange du jedes Nein persönlich nimmst, wird jedes Gespräch zur Mutprobe.

Wer das trennt, verändert alles. Ein Nein wird von einer Wunde zu einer Information. Und Informationen kann man nutzen, statt sich von ihnen kleinmachen zu lassen.

Warum du dich beim Preis kleiner machst

Kennst du das? Du nennst den Preis und schiebst im selben Atemzug einen Rabatt oder eine Entschuldigung hinterher, bevor der andere überhaupt reagiert hat. Das ist kein Verhandeln. Das ist Angst, die spricht. Du entschuldigst dich für etwas, das seinen Wert hat.

Der Kunde hört das. Nicht die Worte, sondern die Unsicherheit dahinter. Wer den Preis ruhig stehen lässt und schweigt, verkauft souveräner als jeder, der sofort nachbessert. Das Schweigen nach dem Preis gehört dir, nicht dir zum Auffüllen.

Aufschieben fühlt sich sicher an und kostet am meisten

Die Nachricht nicht heute, sondern morgen. Das Nachfassen nächste Woche. Der Anruf, wenn du dich bereit fühlst. Aufschieben nimmt kurz den Druck raus und kostet dich über das Jahr die meisten Abschlüsse. Nicht die harten Neins bremsen deine Zahlen, sondern die Gespräche, die du nie geführt hast.

Das Muster ist immer dasselbe: Du wartest auf ein Gefühl von Sicherheit, das erst nach der Handlung kommt, nicht davor. Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst. Mut ist die Nachricht, die du trotz Angst abschickst.

Drei Sätze, die den Druck rausnehmen

Nicht beim Kunden, bei dir. Sag sie dir vor dem Gespräch:

  • „Ich biete etwas an, das hilft. Ich dränge niemanden.“ Verkaufen ist ein Angebot, keine Nötigung.
  • „Ein Nein kostet mich nichts, das ich vorher hatte.“ Du verlierst nichts, du erfährst nur, woran du bist.
  • „Meine Aufgabe ist die Frage, nicht die Antwort.“ Ob der andere Ja sagt, kontrollierst du nicht. Dass du fragst, schon.

An der richtigen Stelle ansetzen

Verkaufstechnik gibt es überall. Das Problem der meisten liegt aber nicht in der Technik, sondern zwei Schichten darunter: im Kopf. Genau da setzt der Kurs Verkaufen ohne Angst an. Du arbeitest an der inneren Bremse, die dich beim Preis leise und beim Nachfassen langsam macht. Wer zusätzlich an der Belastbarkeit arbeiten will, findet das im Kurs Innere Stärke. Und wenn du verstehen willst, warum dein Kunde überhaupt zögert, hilft dir Im Kopf des Kunden.

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Wenn dich der Moment mit dem Preis jedes Mal leise macht: Im Kurs Verkaufen ohne Angst arbeitest du genau an dieser Stelle. Praxisnah, ohne Motivationssprüche.

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